Baunebenkosten
Die Baunebenkosten sind ein beachtlicher Posten innerhalb der Gesamtfinanzierung. Zu Beginn einer finanziellen Planung lassen sich die Baunebenkosten zunächst nur sehr pauschal festlegen, doch je weiter die Planung voranschreitet, desto genauer lassen sie sich beziffern. Es empfiehlt sich in der Vorbereitungsphase Richtwerte zu verwenden, die lieber großzügiger mit einbezogen werden sollten, als zu gering. Nur so können später finanzielle Probleme verhindert werden. Wird die Immobilie durch einen Makler vermittelt, so fällt in der Regel eine entsprechende Maklercourtage an. Hinzu kommen Kosten für die Eigentumsumschreibung und Grunderwerbssteuer. 0,5 Prozent des Darlehensbetrag fallen für die Sicherheitsbestellung an. Des weiteren müssen die Erschließungs- und Hausanschlusskosten mit berechnet werden. Zu den Baunebenkosten zählen jedoch weitere Posten, wie beispielweise Bearbeitungsgebühren, Schätz- und Einwertungskosten, Bereitstellungszinsen, Teilauszahlungszuschläge, Kontoführungskosten, Verwaltungskostenbeiträge und Kosten für die Außenanlagen.

