Energiesparhaus
Das Energiesparhaus wird häufig auch als Niedrigenergiehaus bezeichnet. Mit dem Begriff wird der Energiestandard des Hauses definiert. Der Energiestandard selbst bezieht sich aus ein bestimmtes Gebäude und spiegelt den benötigten Energiebedarf wieder, der aufgebracht werden muss um ein behagliches und angenehmes Wohnklima zu gewährleisten. Der Energiebedarf wird pro Quadratmeter Wohnfläche und pro Jahr angegeben. Der Energiestandard wird durch spezielle bauliche Maßnahmen und durch die zum Einsatz gebrachte Haustechnik erreicht. Im Energiestandard spiegelt sich nicht der Verbrauch der Nutzer wieder. Man unterscheidet unter verschiedenen Energiestandards in der Bauwirtschaft, die unterschiedlich benannt werden. Ein Energiesparhaus zeichnet sich durch einen Heizwärmebedarf unter 70 kWh pro Quadratmeter und Jahr. Die Grenze wird in der Energiesparverordnung festgelegt. Des weiteren unterscheidet man noch Passivhäuser (ein bedeutend geringerer Heizwärmebedarf), Nullenergiehäuser (sie müssen keine Energie von außen beziehen) und Plusenergiehäuser (sie geben Energie nach Außen ab).

