Flurkarte
Die Flurkarte wurde in Deutschland bereits um das Jahr 1870 eingeführt. Dabei handelt es sich um eine Liegenschaftskarte, die manuell hergestellt wurde. Die Flurkarten haben heute in der Regel einen Maßstab von 1:2500 oder 1:1000. In der Flurkarte selbst werden die verschiedensten Dinge grafisch dargestellt, wie beispielweise, die Flurstücke, Flure, Gemarkung, Gebäude, politische Grenzen, die tatsächliche Nutzung der einzelnen Flächen, Grenzeinrichtungen und Geländeformen. Man findet jedoch keine Höhenlinien. Waren es zu früheren Zeiten wirklich Karten, so findet man heute die Flurkarten überwiegend in digitaler Form bei den Katasterverwaltungen. Die digitale Form hat den großen Vorteil, dass die Karten zum einen blattschnittfrei und zum anderen in jedem Maßstab herausgegeben werden können. Früher waren die Flurstücke dagegen zum Teil zerschnitten und man musste um einen größeres Gebiet darstellen zu können, mehrere Karten aneinander legen. Heute spricht man in der Regel von der Liegenschaftskarte.

