G-Wert

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Den Begriff „G-Wert“ findet man im Zusammenhang mit Fenstern. Er drückt die Qualität der Fenster in Bezug auf die Wärmeeinstrahlung durch die Sonne aus. Je niedriger der Wert ausfällt, desto weniger ist der prozentuale Anteil an Sonnenenergie, die durch das Glas ins Innere dringt. In diesem Zusammenhang unterscheidet man zwischen vier verschiedenen Verglasungen: Einfach-, Isolierverglasung, Stegvierfachplatte und Wärmedämmglas. Im folgenden seien hierfür einige Richtwerte genannt, um den Unterschied zwischen den Verglasungen zu verdeutlichen. Bei der einfachen Verglasung der prozentuale Anteil der Sonnenenergie, die durch die Fenster ins Haus strömt bei rund 83 Prozent, bei der Isolierverglasung sind es 77 Prozent, bei der Stegvierfachplatte 55 Prozent und beim Wärmedämmglas rund 57 Prozent. Doch bei den Fenstern spielt nicht nur der G-Wert eine entscheidende Rolle, sondern auch der K-Wert. Dieser gibt nämlich an, wie viel Wärme durch das Glas aus dem Inneren des Hauses nach außen geleitet wird. Auch hier gilt: je niedriger der Wert desto weniger Wärme dringt nach außen.

 
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