geometrisch degeressive Abschreibung

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Bei der geometrisch degressiven Abschreibung handelt es sich um eine Abschreibungsart, bei der der Abschreibungsbetrag variabel ist und jedes Jahr neu berechnet wird. Man spricht in diesem Zusammenhang auch von der Buchwertabschreibung. Im Jahr des Anschaffung des Wirtschaftsgutes, also im ersten Nutzungsjahr, dienen die Herstellungs- oder Anschaffungskosten als Bemessungsgrundlage. In den Folgejahren wird dagegen im von dem Buchwert aus dem Vorjahr ausgegangen. Wird die geometrisch degressive Abschreibung angewendet, so muss darauf geachtet werden, dass der Höchstabschreibungssatz nicht über dem Doppelten des linearen Abschreibungssatzes liegen darf, maximal jedoch 20 Prozent. Für die Wirtschaftsjahre 2007 und 2008 gilt hier jedoch eine Ausnahme. Dabei darf der Abschreibungssatz maximal 30 Prozent betragen und darf das Dreifache des linearen Abschreibungssatzes nicht überschreiten. Diese Ausnahmeregelung gilt für alle Güter, die in diesen beiden Wirtschaftjahren angeschafft wurden. Der Vorteil dieser Abschreibungsart liegt darin, dass hierdurch ein sehr hoher Abschreibungsbetrag im ersten Jahr erzielt wird. Allerdings muss bedacht werden, dass die Abschreibungsbeträge in den Folgejahren stets sinken, da der Restbuchwert abnimmt.

 
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