Grundsteuer

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Bei der Grundsteuer handelt es sich um eine Steuerart die auf das Eigentum an Grundstücken erhoben wird. Die gesetzlichen Grundlagen finden sich im Grundsteuergesetz. Eine Erhebung findet seitens der Städte und Gemeinden statt, damit gehört diese Steuerart den Gemeindesteuern an. Grundsätzlich muss man jedoch Grundsteuer A und B unterscheiden. Das A steht hier für agrarisch und das B für baulich. Landwirtschaftlich genutzte Grundstücke unterliegen also der Grundsteuer A, bebaute bzw. bebaubare Grundstücke dagegen der Grundsteuer B. Der Einheitswert, der vom zuständigen Finanzamt festegestellt wird, bildet die Berechnungsgrundlage für die Grundsteuer. Der Einheitswert wird zu Berechnung der Grundsteuer mit der jeweiligen Grundsteuermesszahl und dem jeweils festgesetzten Hebesatz multipliziert. Den Hebesatz legen dabei die Gemeinden selbst fest und sind in ihrer Festlegung relativ frei. Die Grundsteuermesszahl richtet sich dagegen nach der Grundstücksart und weist in den alten und neuen Bundesländern verschiedene Werte auf. Durch den Einfluss der Gemeinden auf den jeweiligen Hebesatz haben sie auch Einfluss auf die Grundsteuer. Und somit kann hier in begrenztem Rahmen Einfluss auf die Bevölkerungsentwicklung genommen werden.

 
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