Gutachterausschuss

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Bei dem Gutachterausschuss handelt es sich um eine Institution, die im Jahr 1960 zusammen mit dem Bundesbaugesetz geschaffen wurde. Der Gutachterausschuss hat vor allem die Aufgabe für eine gewisse Transparenz auf dem Grundstücksmarkt sorge zu tragen. Alle Notare leiten die Kopien der Immobilienkaufverträge an die zuständigen Geschäftstellen des Gutachterausschusses weiter. Dort werden sie entsprechend analysiert und anschließend bei Einhaltung des Datenschutzes in augregierter Form veröffentlicht. Diese Daten vermitteln den Sachverständigen und Banken eine entsprechende Grundlage für Verkehrs- und Beleihungswertgutachten. Die gesetzliche Grundlage der Gutachterausschüsse findet sich im Baugesetzbuch. Zu den Aufgaben der Gutachterausschüsse gehören im einzelnen die Veröffentlichung von Daten über die jeweiligen, örtlichen Immobilienmärkte, Verkehrswertgutachten-Erstellung, Erstellung von Gutachten bei der Festlegung von Entschädigungen, wenn es sich um Rechtsverluste handelt, sowie die Erstellung und Führung einer Kaufpreissammlung. Zu den weiteren Aufgaben gehören die Ermittlung von Bodenrichtwerten, Bodenrichtwertauskünften und Mietwertübersichten. Diese Aufgaben werden jedoch nicht durch das Gesetz geregelt.

 
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