Heizung
Es gibt eine Reihe von verschiedenen Heizungsarten, bei denen man folgende unterscheidet: Nachtspeicherheizungen, Fußbodenheizungen, Fußleistenheizungen, Wandheizungen, Zentralheizungen und Niedertemperaturheizungen. Grundsätzlich hängt die Art der Heizungsanlage von den individuellen und persönlichen Wünschen der Hausbewohner, sowie der zu beheizenden Fläche ab. Jede Heizung hat hierbei seine Vor- und Nachteile, die man abwägen sollte. Nachtspeicherheizungen kommen heute so gut wie nicht mehr zum Einsatz und finden sich nur noch in wenigen Bestandimmobilien. Da sie durch Strom betrieben werden, entstehen hier bei der Beheizung der Räume sehr hohe Kosten. Bei Neubauten werden heute überwiegend Niedertemperaturheizungen eingebaut, da sie auf einer sehr geringen Betriebstemperatur arbeiten. Hierdurch lässt sich zum einen der Energieverbrauch senken, zum anderen weisen diese Heizungen jedoch auch rund 50 Prozent weniger Schadstoffemissionen auf, als ältere Heizungsanlagen. Fußboden- und Wandheizungen zeichnen sich dadurch aus, dass die Räume selbst über keine sichtbaren Heizkörper verfügen. Hierdurch kann die Fläche des Raumes anderes genutzt werden und mehr Stellfläche für Möbel ergibt sich.

