Installationswände
Installationswände nennt man die Wände, die Ver- und Entsorgungsleitungen enthalten. In der Regel findet an diese Wände in Badezimmern und Hauswirtschafträumen. Früher wurden die Leitungen durch Stemm- und Schlitzarbeiten verlegt, was jedoch heute bei Bauten nicht mehr zulässig ist. Heute spricht man von sogenannten Vorwandinstallationen, die in drei verschiedenen Ausführungen erfolgen können. Die Leitungen werden bei der konventionellen Installation direkt auf der Wand befestigt und durch eine zweite Wand, die vorgemauert wird, versteckt. Aus dieser zweiten Wand ragen lediglich die Anschlüsse heraus. Eine weitere Möglichkeit bieten sogenannte Montagerahmen, die vorwiegend bei der Sanierung von Altbauten zum Einsatz kommen. Dabei werden die Rohrleitungen in speziellen Gerüsten verlegt, die sich an der Wand und auf dem Fußboden befinden. Span- oder Gipsplatten lassen die Installation verschwinden und können wie der restliche Raum gestaltet werden, beispielweise mit Fliesen. Sogenannte Installationsbausteine werden bereits im Werk mit den notwendigen Ver- und Entsorgungsleitungen bestückt, so dass nur noch der entsprechende Anschluss erfolgen muss.

