Katasterpapiere

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Unter den Katasterpapieren versteht man bestimmte Dokumente, die bei der Baufinanzierung in der Regel dem finanzierenden Kreditinstitut vorgelegt werden müssen. Die zuständigen Katasterämter, die auch häufig als Liegenschaftsämter bezeichnet werden, führen verschiedene Verzeichnisse, in denen die verschiedensten Daten der einzelnen Flurstücke innerhalb der Gemeinde eingetragen sind. Das zuständige Katasteramt fertigt aus Antrag Auszüge aus dem Kataster gegen eine Gebühr an. Diese sogenannten Katasterpapiere sind sowohl für die Planung als auch für die Durchführung eines Bauvorhabens unerlässlich. In der Regel werden für ein Bauvorhaben die folgenden Katasterpapiere benötigt: Flurkarte, amtlicher Lageplan und eine Grenzeinhaltungsbestätigung. Bevor die Baufinanzierung seitens des Kreditinstitutes genehmigt werden kann, müssen diese Katasterpapiere eingereicht werden. Der amtliche Lageplan dient zudem zu Planzwecken für das Bauvorhaben, denn dieser zeigt das Grundstück mit allen Eigenschaften. Der amtliche Lageplan wird in der Regel im Maßstab 1:200 herausgegeben.

 
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