Kellerwanne
Beim Bau eines Hauses mit Keller muss bereits in der Planung der aktuelle Grundwasserspiegel auf dem Grundstück berücksichtigt werden. Liegt dieser über der geplanten Gründungssohle, so muss der Keller so gebaut werden, dass kein Wasser durch die Außenwände gelangen kann. In der Regel erfolgt der Kellerbau dann mittels einer wasserundurchlässigen Wanne. Hier muss man jedoch zwei verschiedene Varianten unterscheiden: die weiße und die schwarze Wanne. Entweder wird zum Bau des Kellers ein sogenannter WU-Beton verwendet, der sich durch seine wasserundurchlässige Eigenschaft auszeichnet. In diesem Fall spricht man von der weißen Wanne. Oder die Kellerwände werden nach der Errichtung mit Bitumen, die ebenfalls wasserdicht sind, behandelt. In diesem Fall spricht man von einer schwarzen Wanne. Durch das Grundwasser entsteht ein Druck auf den Keller, daher muss das Eigengewicht des Kellers groß genug sein, um diesem standhalten zu können. Die Fundamentplatten der Kellerwanne bestehen daher aus Stahlbeton. Durch die Stahleinlagen im Beton wird eine spätere Bildung von Rissen verhindert.

