Kommunalobligationen

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Kommunalobligationen werden häufig auch als Kommunalanleihen oder Kommunalschuldverschreibungen bezeichnet. Hierbei handelt es sich um von Banken herausgegebene, festverzinsliche Wertpapiere. Die Gelder, die von den Banken hierdurch eingenommen werden, dienen zur Finanzierung von Investitionsvorheben und sind den Anstalten des öffentlichen Rechts vorbehalten. Zu den Investitionsvorhaben zählen beispielweise der Bau von Altenheimen, Schulen, Sportstätten, Kindergärten oder auch für geeignete Maßnahmen bezüglich des Umweltschutzes, die von den Bundesländern, Kommunen oder Städten vorgenommen werden. Die Absicherung seitens der Anstalten des öffentlichen Rechts erfolgt über dessen Gebietskörperschaften. Eine Geldanlage in Kommunalobligationen zählt somit zu einer der sichersten Anlageformen, denn die Gebietskörperschaften besitzen die höchste Bonität. Gemäß Paragraf 1807 des bürgerlichen Gesetzbuches gelten sie darüber hinaus als mündelsicher.

 
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