Leichtbetonsteine
Die Herstellung von Leichtbetonsteinen erfolgt durch mineralische, porige Zuschläge und Bindemitteln auf hydraulischer Basis. Bei den Zuschlägen unterscheidet man zwischen leichten Natursteinzuschlägen und gebrannten Leichtzuschlägen. Zu den Natursteinzuschlägen gehören beispielweise Lavaschlacke und Naturbims, zu den gebrannten Leichtzuschlägen beispielweise Blähton. Die Leichtbetonsteine weisen durch ihre Zuschlagstoffporen eine sehr gute Wärmedämmeigenschaft auf. Die weitere Verarbeitung von Leichtbetonsteinen kann auf zwei verschiedene Arten erfolgen. Entweder im Trockenmauerverfahren oder sie werden einfach vermauert, wobei man einen leichten Mauermörtel benutzt. Leichtbetonsteine weisen alle eine sehr raue Oberfläche auf, wodurch sie eine gute Haftung des späteren Putzes ermöglichen. Auf Grund ihrer hervorragenden Wärmedämmeigenschaften werden Leichtbetonsteine oft und gerne im Wohnungsbau eingesetzt. Leichtbetonsteine sind heute in den verschiedensten Formaten erhältlich, allerdings handelt es sich immer um Hintermauersteine. Große Lochsteine, die einen hohen Lochanteil aufweisen werden im übrigen Hohlblocksteine genannt.

