Linoleum
Beim Linoleum handelt es sich um einen Bodenbelag, der bereits im Jahr 1863 von Frederick Walton entwickelt wurde. Es handelte sich lange Zeit um einen sehr verbreiteten Baustoff, der erst in den 50er Jahren seine Bedeutung verlor. Er musste anderen Belägen weichen, wie beispielweise PVC, Balatum oder Stragula. Erst Anfang der 80er Jahre, als das Umweltbewusstsein der Menschen stieg, gewann auch der Linoleum Boden wieder immer mehr an Bedeutung, denn er gilt als ein natürlicher Baustoff, der auch problemlos kompostiert werden kann. Auch heute noch wird der Linoleumboden im Wohnungsbau eingesetzt. Die häuptsächlichen Bestandteile im Linoleum sind: polymerisiertes, oxidatives Leinöl, Kork- und/oder Holzmehl, Baumharze, Jutegewebe, Titanoxide und Farbstoffe. Linoleum-Böden unterliegen einer permanenten Emission, die den typischen Linoleumgeruch freisetzt. Heute ist bekannt, dass hierdurch Allergien und Schleimhautreizungen bei sehr empfindlichen Menschen ausgelöst werden können. Für den Einsatz in Feuchträumen ist Linoleumboden nicht geeignet.

