Mehrkammergrube

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Bei einer Mehrkammergrube handelt es sich um eine kleine Kläranlage, bei der mehrere Kammern hintereinander geschaltet sind. Dabei besteht die Mehrkammergrube zum einen aus einem mechanischen Teil und zum anderen aus einem biologischen Teil. Die Abwässer durchlaufen die verschiedenen Kammern und durch verschiedene Verfahren, werden Schmutzstoffe aus dem Wasser entfernt. Was übrig bleibt ist ein Schlamm. Dieser Schlamm muss in regelmäßigen Abständen, mindestens jedoch einmal jährlich entsorgt werden. Der jeweilige Eigentümer muss hierzu der zuständigen Gemeinde einen Auftrag erteilen. Diese führt die Entsorgung entweder selbst durch oder beauftragt hierzu ein Unternehmen. In dem mechanischen Teil der Mehrkammergrube werden alle nichtlöslichen Bestandteile innerhalb des Abwasser entfernt bzw. getrennt. Sie setzen sich in der Regel ab oder schwimmen an der Wasseroberfläche. Doch bevor das Abwasser nun endgültig in ein oberirdisches Gewässer geleitet werden darf oder in seltenen Fällen auch in das Grundwasser, muss es zunächst noch den biologischen Teil durchlaufen. In diesem Teil der Mehrkammergrube werden alle gelösten Stoffe im Wasser durch Mirkoorganismen abgebaut.

 
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