Mörtel
Der Begriff Mörtel stammt vom lateinischen Wort „mortarium“ ab, welches ins Deutsche übersetzt soviel wie Mörtelgefäß oder Mörser bedeutet. Beim Mörtel handelt es sich um einen Baustoff, der sich Bindemittel, Zuschlagstoffen und Ansatzwasser zusammensetzt. Je nach Zusammensetzung der einzelnen Bestandteile übt er andere Funktionen aus bzw. wird unterschiedlich verwendet. Dementsprechend unterscheidet man die verschiedenen Mörtelarten nach ihre Verwendung, wie beispielweise Mauermörtel, Putzmörtel, Fugenmörtel oder Brandschutzmörtel. Nach der Verarbeitung erhärtet der Mörtel durch Abbinden und anschließendem Trocknen. Als Bindemittel können sowohl mineralische als auch organische Stoffe verwendet werden. Zu den mineralischen Bindemitteln gehören beispielweise Gips, Zement und Kalk, zu den organischen Bindemitteln verschiedene Kunststoffe. Die Erhärtung des Bindemittels erfolgt durch chemische oder physikalische Vorgänge. Man unterschiedet grundsätzlich zwischen Luft- und Wassermörtel. Beim Luftmörtel kann, wie der Name schon sagt, das Bindemittel nur an der Luft trocknen, beim Wassermörtel erfolgt die Trocknung auch im Wasser.

