Nachtspeicherheizung
Die Nachtspeicherheizung wird auch als elektrische Speicherheizung oder als Niedertarif-Speicherheizung bezeichnet. Diese Art der Heizung zeichnet sich dadurch aus, dass sie elektrisch betrieben wird. In den sogenannten Schwachlastzeiten (Nächten) der Stromversorger, zieht die Heizung Strom und wandelt diesen in Wärme um. Die Wärme wird in sogenannten Wärmespeichern gesammelt. Man sprich in diesem Zusammenhang auch vom sogenannten Niedertarifstrom der genutzt wird, allerdings wird hierfür ein spezieller Stromzähler benötigt. In der Zeit, in der die Stromanbieter ihren Normal- und Hochtarif anbieten, zieht die Heizung keinen Strom, sondern gibt gespeicherte Wärme an den Raum ab. Heute werden kaum noch Nachtspeicherheizungen eingebaut, da sie im Vergleich zu anderen Heizsystem in ihrem Unterhalt sehr teuer sind, denn die Strompreise sind kontinuierlich gestiegen. Ihren Haupteinsatz fanden Nachtspeicherheizungen in den 50er, 60er und 70er Jahren, wo sie eine Alternative zu den Öl- und Kohleöfen bildete. Bei Altbauten, die mit Nachtspeicherheizungen ausgestattet sind, sollte vor dem Einzug unbedingt geprüft werden, welche Heizkörper vorhanden sind. Häufig wurde früher gesundheitsschädliches Material in den Heizkörpern verarbeitet (Asbest).

