Niederdruck Dampfheizung

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Die Niederdruckdampfheizung wird häufig auch einfach mit NDD abgekürzt. Die Niederdruckdampfheizung zeichnet sich dadurch aus, dass Wasserdampf der eigentliche Wärmeträger ist. Hierzu wird das Wasser auf über 100 Grad Celsius erhitzt. Die Temperatur des Wasserdampfs, welcher durch die Erhitzung entsteht, steht unter einem Überdruck, der bis zu 1,0 bar erreicht. Spezielle Kondensleitungen, die auch als Rücklaufleitungen bezeichnet werden, leiten das entstehende Kondenswasser, welches auch Kondensat genannt wird, zurück zum Kessel. Dort beginnt der Kreislauf dann von neuem. Bei der Verwendung einer Niederdruck Dampfheizung ist darauf zu achten, dass eine regelmäßige Entlüftung dieser vorgenommen wird. Denn in den Rohrleitungen, Wärmeverbrauchern und im Kessel selbst befindet sich im kalten Zustand Luft, die bei Erzeugung von Wasserdampf verdrängt wird. Damit diese Luft auch die Möglichkeit hat aus dem System zu entweichen, muss eine Entlüftung vorgenommen werden. Unter Umständen kann sich auch ein negativer Überdruck bilden, wenn Dampf kondensiert und anschließend kein neuer Dampf nachströmt, daher ist es genauso wichtig auch die Dampfanlage selbst regelmäßig zu entlüften.

 
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