Oberputz
Beim Oberputz handelt es sich um die oberste Schicht einer Mörtelschicht, die sowohl aus zwei als auch aus mehr Lagen bestehen kann. Bei einer zweilagigen Mörtelschicht spricht man vom Unter- und Oberputz. Grundsätzlich werden alle Lagen bzw. Schichten einzeln, also in getrennten Arbeitsgängen, auf die entsprechenden Wände bzw. das Mauerwerk aufgebracht. Der Oberputz hat die Aufgabe das Mauerwerk vor mechanischen Einflüssen zu schützen. Im Außenbereich beispielweise vor Feuchtigkeit. In zweiter Linie spielt die Wahl des Oberputzes natürlich auch eine entscheidende Rolle bei der Gestaltung. So sind Oberputze in allen erdenklichen Körnungen und Färbungen zu erhalten. Heute wird vielfach keine Notwendigkeit im mehrschichtigen Aufbau gesehen, doch nach wie vor ist dieser empfehlenswert. Durch den Oberputz erhält die Oberfläche zudem eine gewisse Härte und Flexibilität. Viele Oberputze werden heute in den verschiedensten Farbnuancen bereits angeboten, so dass der putz anschließend nicht mehr gestrichen werden muss. Wird der Oberputz nur sehr dünn aufgetragen, so ist die Schicht des Unterputzes bedeutend dicker.

