Oelsperre
Bei einer Ölsperre handelt es sich um eine spezielle Vorrichtung, die verhindert das Öl sich in offenen Gewässern ausbreiten kann. Vielfach werden solche Ölsperren errichtet um die Umweltgefahren, die durch Öl entstehen können, einzudämmen. Dementsprechend werden sie von der Fachgruppe Ölschaden des Technischen Hilfswerkes oder der Feuerwehr errichtet. Es gibt verschiedene Arten von Ölsperren, die je nach Art der Ölverschmutzung angewendet werden. Man unterscheidet in diesem Zusammenhang die verschiedenen Verschmutzungsarten: Ölfilme, Ölschlieren, Ölschichten bis einem Millimeter Stärke und über einem Millimeter Stärke. Das Vorgehen einer solchen Ölsperre ist relativ einfach. Grundsätzlich muss gesagt werden, dass Öl leichter ist als Wasser und daher an der Oberfläche schwimmt. Die Ölsperre selbst wird dementsprechend ebenfalls aus einem Stoff errichtet, der auf der Oberfläche schwimmt. So kann sich das Öl nicht weiter ausbreiten, sondern nur innerhalb der errichteten Ölsperren-Grenzen. Die Ölsperre selbst kann also keine Reinigung vornehmen sondern dient lediglich zur Eingrenzung. In der Regel wird im nächsten Schritt das Öl abgeschöpft oder aber mit einem speziellen Ölbindemittel gebunden.

