Paneelplatte
Die Paneelplatte wird auch als Stabsperrholzplatte bezeichnet und ist im allgemeinen auch unter Tischlerplatte bekannt. Die Paneelplatte zeichnet sich durch ihre Mittellage auf, welche aus etwa 7 bis 30 Millimeter Holzleisten besteht. Die Hölzer in der Mittellage bestehen in der Regel aus preisgünstigen Hölzern, wie beispielweise Kiefer, Tanne oder Fichte. Die beiden Absperrfurniere werden quer aufgeleimt und sollen ein Arbeiten der Hölzer in der Mittellage verhindern. Für die Absperrfurniere werden in der Regel Hölzer verwendet, die sich durch eine geringe Schwind- und Quellneigung auszeichnen und zudem eine möglichst homogene Struktur aufweisen. Daher werden als Absperrfurniere gerne Hölzer wie beispielweise Okoume, Abachi und Buche. Bei der Mittellage muss man grundsätzlich zwischen der Langholz- und der Hirnholzmittellage unterscheiden. Alternativ gibt es auch Paneelplatten, die in ihrer Mittellage schmale Stäbchen aufweisen, die aus Schälfurnieren hergestellt werden. In diesem Zusammenhang spricht man auch vom Stäbchensperrholz, welches sich durch seine feine Oberfläche und seiner besseren Standfestigkeit auszeichnet. Im Vergleich ist es natürlich bedeutend teurer.

