PVC
Bei der Bezeichnung PVC handelt es sich um die Abkürzung für Polyvinylchlorid, wobei es sich um einen thermoplastischen, amorphen Kunststoff handelt. PVC ist von seiner Natur aus weiß, spröde und hart. Durch die Zugabe von verschiedenen Stabilisatoren und Weichmachern wird er weicher und somit formbar. Durch die weitreichende Verwendung von PVC als Bodenbelag ist er relativ bekannt, wird aber auch in anderen Bereichen des Bauwesens eingesetzt, beispielweise als Profile für Fenster oder bei Rohren. Als Bodenbelag finden sich heute viele PVC’s mit den unterschiedlichsten Oberflächen und in allen erdenklichen Farben. Der PVC Bodenbeläge wird wie Teppichboden auf Rollen angeboten, die in unterschiedlichen Breiten erhältlich sind, in der Regel 2, 3 und 4 Meter Breite. Der Vorteil des PVC Bodenbelags liegt in seiner Unempfindlichkeit gegenüber Nässe und seiner relativ leichten Reinigung, daher wird er gern in Küchen als Bodenbelag verwendet. Allerdings muss gesagt werden, dass PVC Böden mehrfach getestet wurden, sowohl von Stiftung Warentest als auch von Ökotest, und die Ergebnisse nur selten zufriedenstellend waren. Demnach enthalten die Bodenbeläge Weichmacher und andere für den Menschen schadhafte Stoffe.

