Quadermauerwerk

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Das Quadermauerwerk rechnet man zu den Natursteinmauerwerken. Es zeichnet sich dadurch aus, dass die Stoßfugen und die Lagerfugen in ganzer Tiefe maßgerecht und eben verarbeitet werden müssen. Damit ergibt sich für das Quadermauerwerk eine höhere Beanspruchung. Die Binder- und Läuferschichten wechseln sich dabei ab. Grundsätzlich können die einzelnen Schichten unterschiedlich hoch sein, innerhalb einer Schicht muss jedoch immer dieselbe Höhe eingehalten werden – über die gesamte Mauerlänge. Um Natursteinmaterialien einzusparen ist es möglich eine Hintermauerung aus Ziegeln vorzunehmen. Die Herstellung von Quadermauerwerken erfolgt aus einzelnen Steinquadern, die regelmäßig bearbeitet sind, und in aufeinanderfolgenden, waagerechten Schichten zur Mauer verarbeitet werden. Je nach seiner natürlichen Lagerung sollte jeder einzelne Stein versetzt werden. Grundsätzlich gilt beim Quadermauerwerk eine Stoßfugenüberdeckung von mindestens 15 Zentimetern. Die Mauerdicke muss mindestens 24 Zentimeter betragen, wenn es sich um statisch tragende Wände handelt.

 
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