Quelllüftung

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Bei der Quelllüftung handelt es sich um ein spezielles Zuluft-System, welches sich dadurch auszeichnet, dass der Grad der Turbulenzen sehr gering ist. Man spricht in diesem Zusammenhang auch von der turbulenzarmen Zulufteinbringung. Die Induktionswirkung wird absolut minimiert, was wiederum bedeutet, dass eine geringe Beimischung des Zuluftstrahls mit der umgebenden Raumluft erfolgt. Es sollte jedoch darauf geachtet werden, dass sich die Luftdurchlässe möglichst nah am Boden befinden, entweder direkt im Boden oder im fußbodennahen Wandbereich. Nur so ist eine Ausbildung der sogenannten Schichtströmung gewährleistet. Bei der Quelllüftung hat die Zuluft und die Raumluft einen bestimmten Temperaturunterschied, wodurch die Zuluft zwischen Knöchelhöhe und Kopfhöhe erhalten bleibt. Auf Grund der sehr geringen Induktionswirkungen nimmt die zuluft auch in den Randströmungsbereichen lediglich geringfügig ab. Es muss natürlich gewährleistet werden, dass das Behaglichkeitsempfinden des Menschen hierdurch nicht beeinträchtigt wird, daher muss die Zulufttemperatur unter Umständen, vor allem im Sommer, nachgeregelt werden. Nur so ist die Einhaltung des maximalen, zulässigen Temeperturunterschiedes möglich

 
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