Regeldachneigung

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Unter der Regeldachneigung versteht man eine Dachneigung, bis zu welcher sich die Dachdeckung als regensicher erweist. Dies bedeutet, dass fließendes Wasser in der Regel traufwärts nicht in das Dach eindringen kann. Die Regeldachneigung ist hierbei von dem verwendeten Baustoff abhängig. Beispielweise wird bei Schiefer und bei FZ Dachplatten eine Mindestdachneigung von 25 Grad festgelegt, bei Doppelmuldenfalzziegel sind es 30 Grad und bei Beton Dachsteinen und Flachdachpfannen 22 Grad. Für den Begriff Regeldachneigung wird häufig auch der Begriff Mindestdachneigung verwendet. Wenn man den Begriff Mindestdachneigung jedoch verwendet, heißt dies dass eine bestimmte Dachneigung nicht unterschritten werden darf. Grundsätzlich darf aber ein Dach mit geringerer Neigung errichtet werden. Die Regensicherheit kann in solchen Fällen jedoch nicht gewährleistet werden und es müssen zusätzliche Maßnahmen ergriffen werden, wie beispielweise ein Unterdach, welches regendicht ist.

 
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