Reibeputz
Der Name des Reibeputzes kann auf die Verarbeitungsart zurückgeführt werden. Reibeputze gibt es heute sowohl als mineralischen Putz als auch als Kunstharzputz. Der Unterschied dieser beiden Reibeputz-Arten liegt in den jeweiligen Eigenschaften. Der Kunstharzputz zeichnet sich durch seine rissüberbrückende Eigenschaft und der mineralische Reibeputz durch seine höhere Atmungsfähigkeit verbunden mit einem natürlichen Raumklima aus. Reibeputze gibt es sowohl für den Außen- als auch für den Innenbereich. Der Reibeputz entsteht, wie andere Putze auch, aus Mörtel, jedoch werden ihm, Sandkörner zugemischt. Je nach dem wie grob die Körnung ist, entsteht letztendlich ein anderes Bild. Bei der Verarbeitung wird der Putz zunächst glatt auf der Wand aufgebracht. Anschließend wird mit einem speziellen Reibebrett der Putz verrieben. Es gibt verschiedene Reibearten, wodurch sich eine andere Struktur im Putz ergibt. So kann das Reibebrett beispielweise in kreisenden Bewegungen über den Putz reiben, nur in waagerechter Richtung oder auch nur diagonal. Mit der Reiberichtung bzw. Reibeart wird das Aussehen des Putzes maßgeblich bestimmt.

