Restschuld

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Unter der Restschuld wird der jeweils aktuell noch zu zahlende Kreditbetrag verstanden. Grundsätzlich wird der Kredit über eine festgelegte Summe geschlossen, wie beispielweise 10.000 Euro. Mit jeder Rate, die der Kreditnehmer an das jeweilige Kreditinstitut zahlt minimiert sich jedoch die Kreditschuld. Denn diese Rate besteht aus einem Teil aus den Zinsen und zum anderen Teil aus einer Tilgung. Mit der Tilgung reduziert sich die Schuldsumme entsprechend. Je nach Kredit- bzw. Darlehensvertrag kann der Tilgungs- und Zinsanteil der Rate über die gesamte Laufzeit konstant sein oder aber sich ändern. So ist es beispielweise beim Annuitätendarlehen, bei dem zu Beginn sehr viel Zinsen gezahlt werden und nur ein geringer Anteil an Tilgung. Dies bedeutet, dass die Restschuld gerade in den ersten Jahren immer sehr hoch ist, aber später sehr schnell abnimmt. Die Restschuld kann mit einer entsprechenden Versicherung, die sogenannte Restschuldversicherung abgesichert werden. Je nach Art der Versicherung, übernimmt sie im Todesfall, bei Krankheit oder Arbeitslosigkeit des Kreditnehmers die Zahlung der Raten bzw. tilgt die Restschuld in einer Summe.

 
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