Revisionsschächte
Revisionsschächte werden auch als Kontrollschächte oder Einstiegsschächte bezeichnet. Grundsätzlich handelt es sich hierbei um einen Schacht, durch den man Zugang zu einer Technikeinrichtung bzw. zu einem Leitungssystem erhält. Im Prinzip kennt jeder solche Revisionsschächte, denn sie liegen im Straßenbereich und bieten hier den Zugang zur Kanalisation. Die Schachtöffnung ist in der Regel rund, mit einem Durchmesser zwischen einem und 1,5 Metern, so dass ein Mensch genügend Platz hat in die Kanalisation zu steigen. Die Öffnung wird mittels einem sogenannten Schachdeckel geschlossen, um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten. Der Revisionsschacht wird in der Regel aus Beton, vereinzelt auch aus Kunststoff hergestellt. Unangenehme Gerüche aus der Kanalisation versucht man mittels Kanalaschachtfiltern zu verhindern, um keine Geruchsbelästigung herbeizuführen. Jedoch gibt es nicht nur öffentliche Revisionsschächte, sondern auch private. Diese liegen auf dem Grundstück des jeweiligen Eigentümers und ermöglichen einen Zugang zu den Leitungen, die auf dem Grundstück verlegt sind. Dabei muss nicht zwangsläufig bei der Errichtung eines Gebäudes ein Revisionsschacht angelegt werden.

