Spritzbeton

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Spritzbeton nennt man eine Art flüssigen Beton, der durch eine Schlauch – oder Rohrleitung zu seinem Einsatzgebiet gefördert wird, um dann mit Hilfe einer Spritzdüse aufgetragen wird. Durch die Aufprallenergie verdichtet sich der Spritzbeton. In seine Herstellung und Verwendung ist der Spritzbeton in Deutschland nach DIN Norm 18551 festgesetzt. Spritzbeton ist kein besonderer Beton, sondern ein Beton, der in einem besonderen Verfahren hergestellt und eingesetzt wird. Seit 1920 ist er in Deutschland bekannt , auch unter dem Namen Tokretbeton . Seine Anwendung hat in den letzten Jahren stark zugenommen. Einsatzgebiete sind der Tunnelbau, sowie die Ausbesserung und Verstärkung von Betonteilen. Beim Spritzbeton erfolgen mehrer Arbeitsgänge gleichzeitig. Die Ausgangsmischung wird nur teilweise hergestellt und durch die Schläuche geblasen . Am Ende des Schlauches befindet sich eine Düse, mit restlichen Frischbetonkomponenten mit denen die Ausgangsmischung vermischt wird. Es kommen also zwei verschiedene Mischverfahren zur Anwendung. Immer kommt es bei dem Spritzvorgang zu einem sogenannten Rückprall, das heißt, ein Teil des Spritzgutes prallt ab . Dadurch ergibt sich eine nicht unerhebliche Veränderung der Ausgangsmischung. Werden Zement und Zusatzstoffe trocken zusammengemischt und durch einen Druckluftstrom befördert, nennt man das Trockenspritzverfahren.

 
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