Städtebau

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Nennt man den Bau von Städten. Es handelt sich hierbei aber nicht um den Entwurf oder die Gestaltung einzelner Gebäude, sondern Gestaltung eines Stadtplanes. Folgende Dinge müssen beim sogenannte Städtebau beachtet werden. Die Lage – die Nähe zur Nachbarstadt, Lage an einem Fluss etc. - , Die Beschaffenheit und damit auch die Verfügbarkeit des Bodens, die grundlegende Form der Ansiedlung, Einordnung in die Topographie, Stadtgliederung in Baubereiche und freie Zonen wie Parks, Grünflächen etc. , Hierachie der Räume – Platzsysteme -, Zahl und Hierachie der Zentren, die dreidimensionale Gestalt –Stadtsilhouette- und die städtische Infrastruktur. Die ersten Städte, die nach regelmäßigen Anordnungen angelegt wurden , sind die ältesten Städte. Seit dieser Zeit gibt es den Städtebau. Zu diesen gehören Stadt in China, Indien, Ägypten und Mesopotamien. Sie sind teilweise 5000 Jahre alt. In Europa wurde viele neue Städte durch die römische Herrschaft im Jahre 100 vor Chr. - 400 nach Chr. Errichtet. Basis war erst die regelmäßig angelegte antike Planstadt, aus der sich die orientalische Stadt des Mittelalters mit ihrem labyrinthischen Strukturen entwickelte. Stadtgründer im Europäischen Mittelalter waren unter anderem die Karolinger und Heinrich der Löwe. Ein entscheidender Schwerpunkt war die Stadterweiterung im 19. Jh. Durch die Industriealisierung und den damit verbundenen Eisenbahnbau. Das erste deutsche Städtebaubuch von Reinhard Baumeister von 1876 hieß –Stadt –Erweiterungen -. Großsiedlungen entstanden in Deutschland nach dem zweiten Weltkrieg. Fehlender Wohnraum wurde auch außerhalb der traditionellen Städte geschaffen, die sogenannten Trabantenstädte. Stadtumbau und Stadterneuerung sind zwei Begriffe, die mit dem Begriff Städtebau in Verbindung gebracht werden, denn auch hier haben Funktion und Gestalt eine große Bedeutung.

 
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