Strahlungsheizung
Man bezeichnet eine Strahlungsheizung als Heizung, deren hauptsächliche Wärmeabgabe durch Wärmestrahlung entsteht. Die Wärmeenergie der Strahlungsheizung wird durch die Wärmestrahlung direkt übertragen. Es handelt sich hierbei um das älteste Prinzip der Wärmeübertragung. Wärme wird als langwellige Strahlung ausgesandt . Trifft diese Strahlungsenergie auf eine Oberfläche, wird diese absorbiert und in Wärme umgewandelt. Es entsteht also erst dann Wärme, wenn die Strahlung von einer Oberfläche aufgenommen wird. Raumluft wird durch die Strahlungsheizung nicht direkt aufgeheizt. Es gibt verschiedene Formen und Bauarten der Strahlungsheizung. Die Flächenstrahlungsheizung, die Plattenstrahlungsheizung und die Infrarotstrahlungsheizung. Man unterscheidet aber auch die Oberflächentemperaturen, die Niedertemperaturstrahlungsheizung bis ca. 60 Grad, die Mitteltemperaturstrahlungsheizung bis ca. 200 Grad und die Hochtemperaturstrahlungsheizung bis ca. 900 Grad. Deckenstrahlungsheizungen erwärmen die Wände, den Boden und auch die sich im Raum befindenden Geräte und Personen. Die Temperaturverteilung verläuft hier sehr gleichmäßig. Durch diesen angenehmen Effekt werden Deckenstrahlungsheizungen häufig in Sport – oder Industriehallen verwendet.

