Terrazzo
Bei dem Begriff Terrazzo handelt es sich um die Bezeichnung eines speziellen Bodenbelages, der bereits auf eine sehr lange Geschichte zurückblicken kann. Erste Böden aus Terrazzo fand man bereits in der Antike. Der Terrazzo selbst ist trocken und wird erst direkt vor Ort mit Zement und Wasser vermischt, um ihn anschließend auf den Fußboden aufzutragen. Gerade in den letzten Jahren fand der Terrazzoboden wider mehr Zuspruch, nachdem er in den Nachkriegsjahren zunächst als „Billigboden“ galt. Gab es zunächst von der Oberfläche nur matte Ausführungen, so findet man heute auch Ausführungen mit Glanz – bis zum Hochglanz. Bevor der Terrazzo nach der Einbringung weiterbehandelt wird, sollte er knochentrocken sein. Nur so ist es möglich die sogenannte Tigerfelloptik und Sekundarschäden zu vermeiden. Je nach dem wo der Terrazzoboden eingebracht wird und welchen unterschiedlichen Nutzungsansprüchen er gerecht werden muss, ergeben sich unterschiedliche Einpflegekonzepte, die genau abgestimmt werden müssen. Der Terrazzoboden zeichnet sich vor allem durch seine verschiedenen Zuschläge aus, wie beispielweise Kalkstein, Marmor oder Dolomit. Beim anschließenden Schleifen des Bodens werden die Körner dieser Zuschläge sichtbar, so dass sich ein individuelles Erscheinungsbild ergibt.

