Wärmeschutz
Wärmeschutz kann in zwei Bereiche aufgeteilt werden: in sommerlichen und winterlichen Wärmeschutz. Zweckerfüllung des winterlichen Wärmeschutzes ist, an den Innenoberflächen der Bauteile eine möglichst ausreichend hohe Oberflächentemperatur zu gewährleisten und damit Oberflächekondensat bei normalen Raumklima auszuschließen. Liegt die Temperatur der Wandoberfläche unter der Taupunkttemperatur, entsteht Oberflächenkondensat. Auch dient der winterliche Wärmschutz dazu Bauteilkonstruktionen zu definieren und den Wärmeverlust durch Transmission einzugrenzen. Somit können die in der Energieeinsparverordnung genannten Grenzwerte eingehalten werden. Der sommerliche Wärmeschutz soll die durch die Sonneneinstrahlung verursachte Wärme so eingegrenzt werden, das ein behagliches Raumklima entsteht. Nach der Energiesparverordnung soll hier aber nach Möglichkeit auf den Einsatz von Klimatisierung verzichtet werden. Beeinflusst wird der sommerliche Wärmeschutz durch Abmessung des Raumes , Ausrichtung und Größe der Fenster aber auch die Art der Verglasung und dem Sonnenschutz. Auch interne Wärmequellen – Wärme von Computern, Personenwärme, Beleuchtung -, sowie die Wärmespeicherkapazität der verwendeten Baustoffe (Innen- und Außenwand) spielen eine große Rolle. Der winterliche Wärmeschutz und der sommerliche Wärmeschutz ist nach DIN 4108 festgelegt.

