Wasserhaushaltsgesetz
Beim Wasserhaushaltsgesetz, welches auch mit WHG abgekürzt wird, handelt es sich um ein vom Bund herausgegebenes Rahmengesetz. Es bildet mit den jeweiligen Wassergesetzen der einzelnen Länder den Hauptteil für unser deutsches Wasserrecht. Innerhalb des Wasserhaushaltsgesetzes findet man die verschiedensten Bestimmung, die für die Nutzung und den Schutz von Grundwasser und Oberflächengewässern dienen. Hinzu kommen Vorschriften, die eine wasserwirtschaftliche Planung und den Ausbau von Gewässern regeln. Das Wasserhaushaltsgesetz findet in drei verschiedenen Bereichen seine Anwendung: Grundwasser, Küstenmeer und oberirdische Binnengewässer. Bei dem Wasserhaushaltsgesetz handelt sich um ein Gesetz, welches zum reinen Schutz eingeführt wurde. Grundsätzlich soll hiermit die Bewirtschaftung geregelt werden und eine Sicherstellung der Wasserressourcen im haushälterischen Umgang sicherstellen. Zum einen soll mit dem Schutz das Wasser selbst geschützt werden, so dass es einerseits als Lebensraum dient andererseits aber auch seine Funktion als Brauch- und Trinkwasser gesichert wird. Zum anderen soll mit dem Wasserhaushaltsgesetz aber auch der Schutz vor Wasser gegeben werden, wie beispielweise vor Hochwasser.

