wasserundurchlässiger Beton
Unter wasserundurchlässigen Beton, der auch unter der Bezeichnung WU-Beton bekannt ist, versteht man einen Festbeton, der eine besondere Eigenschaft besitzt: er weist einen sehr hohen Wassereindringwiderstand auf. Die Wassereindringtiefe darf bei einem wasserundurchlässigen Beton die Grenze von 50 Millimetern nicht überschreiten. Um diese Dichtigkeit des Betons zu erreichen, müssen die verschiedenen Maßnahmen ergriffen werden. Hierzu gehört, dass der Kapillarporenraum maximal zwanzig Prozent des Volumens erreichen darf. Der Durchtritt von flüssigem Wasser wird bei dem wasserundurchlässigen Beton zwar verhindert, allerdings muss beachtet werden, dass dieser keinen Schutz vor der Diffusion von Wasserdampf bietet. Wasserundurchlässiger Beton wird überall dort eingesetzt, wo ein Eindringen von Wasser verhindert werden soll, wie beispielweise bei der Errichtung von Kellern, die im Grundwasserbereich liegen. Man spricht im Bereich des Kellerbaus auch von einer sogenannten „weißen Wanne“. Auf zusätzliche Dichtungsmaßnahmen kann beim wasserundurchlässigen Beton verzichtet werden. Ein ausreichender Luftaustausch, sorgt für die Abführung des eindringenden Wasserdampfs.

