Wohngebäudeversicherung
Die Wohngebäudeversicherung wird auch als gebundene Wohngebäudeversicherung bezeichnet, was darauf zurückzuführen ist, dass sie aus drei verschiedenen einzelnen Versicherungen besteht, die in einem Vertrag zusammengefasst sind: Sturm-, Feuer und Leitungswasserversicherung. Grundsätzlich ist das jeweilige Gebäude gegen alle Schäden, die aus Feuer, Sturm oder Leitungswasser entstehen versichert. In einem Schadensfall zahlt die Versicherung in der Regel den Betrag, der für eine Sanierung oder für einen Wiederaufbau nötig ist. Die Wohngebäudeversicherung muss der Eigentümer des Gebäudes bei einer Versicherung seiner Wahl abschließen und zahlt entsprechend eine Versicherungsprämie. Es gibt heute viele verschiedene Anbieter, die eine Wohngebäudeversicherung anbieten. Dabei unterscheiden sich nicht nur die Prämien, sondern auch die Leistungen. Vor Abschluss einer solchen Versicherung empfiehlt sich daher immer ein Vergleich. Die beinhaltete Feuerversicherung deckt alle Gefahren durch Brand, Blitzschlag, Explosion und Implosion ab. Die enthaltene Sturmversicherung greift nicht nur bei Schäden, die durch Sturm (mind. Windstärke 8) entstanden sind, sondern auch bei solchen, die durch Hagel entstanden sind.

